Bremer Faltboottreffen 2006
Vom 9. bis 11.6. 2006 veranstalteten wir unser zweites Faltboottreffen. Im Gegensatz
zum vorigen Jahr gab es diesmal Sonne satt. Ab Freitag Mittag füllte sich
nach und nach der Platz mit Menschen, Booten und Zelten. Die Bänke und
Pavillions waren bald aufgebaut, der Grill angeheizt und es wurde ein sehr gemütlicher
Abend. Am Samstag Morgen kamen noch etliche Teilnehmer angereist und packten
Ihre Boote aus. Leider herrschte am Samstag Flaute, das geplante gemeinsame
Segeln der Faltbootsegler mußte daher ausfallen. Alle anderen Teilnehmer
freuten sich über das Wetter, es gab jedoch den einen oder anderen heftigen
Sonnenbrand. Gegen Mittag starteten fast 30 Boote weseraufwärts Richtung
Hemelinger Schleuse. Wir konnten ausnahmsweise in die Großschiffahrtsschleuse
einfahren und waren gegen ein Uhr im Oberwasser. Die ersten Paddler pausierten
angesichts der Hitze schon bald am nächstgelegenen Strand, der Hauptteil
der Falterflotte schaffte es noch bis zum Strand gegenüber dem Dreyer Hafen.
Nach einer Stunde Picknick- und Badepause fuhren wir langsam zurück und
benutzten diesmal die Sportbootschleuse. Hier gab es ein wenig Gekabbel mit
den Motorbootfahrern, auch war die Schleuse zu klein für uns alle. 
Nach dem Passieren der Schleuse konnten wir bei einer sehr interesanten Führung
die große Schleusenanlage mit ihrer imposanten Mechanik besichtigen. Der
Abend wurde dann wieder sehr entspannt mit Grillen, Klönschnack und Feiern
verbracht. Für viele von uns war es interessant, viele Leute, deren Namen
man nur aus den Internetforen kannte, persönlich kennenzulernen. Es waren
eine ganze Anzahl außergewöhnlicher Boote zu besichtigen, so zum
Beispiel ein Kette Olympia-Einer, ein Klepper Slalom 59, ein Eski-Faltboot als
Eigenbau, mehrere Klepper T9, ein Klepper T6, diverse Pioniere und Pouch-Boote,
ein altes russisches Faltboot und das ganzes Spektrum neuerer Boote. Am Sonntag
gab es noch eine Fahrt in den Innenstadtbereich der Weser bis zum Hohentorshafen
und retour. Ab 14.00 Uhr wurde ein Kanuflohmarkt veranstaltet. Spätestens
hier fanden dann auch unsere Dachbodenfunde ihre neuen Besitzer. Gegen 16.00
Uhr leerte sich langsam der Platz und das große Aufräumen konnte
beginnen.
Wir danken allen Beteiligten für ein gelungenes Wochenende und freuen uns
auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Siegmund Schneider


Wer wissen will, wie es letztes Jahr war, der sieht es hier:
Siegmund Schneider