Im Gegensatz zum letzten Jahr war das Wetter diesmal schon Tage vorher eher
eklig nass, kalt und windig. Ich hatte aber Besserung versprochen.
Anscheinend war es die trostlose Wetterlage, die unsere Teilnehmerliste von
zunächst 29 auf 20 reduzierte, aber auch so konnten wir das dritte Boot
gut gebrauchen. Hierbei sei dem WSV Fink gedankt, der uns einen Canadier zur
Verfügung stellte, so dass wir mit drei 10er Canadiern unterwegs sein konnten.
Es regnete und stürmte ja auch seit Tagen und das hielt auch an bis zum
Einsetzen der Boote an der Thedinghauser Brücke bei Achim. Wir standen
auch nicht wie sonst im Schnee sondern im Matsch. Dank meiner Bestellung besserte
sich das Wetter jedoch und wir hatten während der ganzen Tour nur 2-3 kurze,
leichte Schauer. Die Daheimgeblieben dagegen mussten den Tag hinterm Ofen verbringen,
denn in Bremen regnete es die ganze Zeit. Ihr hattet es auch nicht anders verdient!
Wir waren etwas früher als geplant gestartet, aber das sollte sich im Laufe
des Tages wieder ausgleichen. Schon das Vorbereiten, Fotografieren und Leute
auf die Boote verteilen zog sich hin. Pünktlich zum Start gab es dann noch
einen kleinen Schauer, aber schon bald waren wir bei schönstem Paddelwetter
unterwegs auf der Weser. Im Gegensatz zu den früheren Jahren gab es diesmal
kein Hochwasser und die Strömung war moderat. Wie schon in den Jahren zuvor
waren auch diesmal Gäste dabei, der Fink-Zehner wurde von einem Finken
gesteuert, drei Teilnehmer kamen vom Kanu Club Hasbergen, dazu noch drei weitere
Gäste.
Leider waren unsere Sangeskünstler Elke und Heiko diesmal nicht dabei.
Es blieb also relativ still, die Viecher wurden nicht behelligt und wir Paddler
konnte eine ruhige Tour genießen. Schon kurz nach 13.00 Uhr erreichten
wir unser Pausenziel in Höhe Bollen. Hier erwischte uns dann nochmal ein
kurzer, leichter Schauer. Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten wir diesmal nicht
die Töpfe vergessen. Es wurde Glühwein und Kinderpunsch heiß
gemacht, dazu wurden Kuchen, Kekse und sonstiges herum gereicht, was die Teilnehmer
halt so mitgebracht hatten. Meinen Dank an dieser Stelle an alle, die sich an
der Tour beteiligt haben und zum Gelingen beigetragen haben. So eine Veranstaltung
kann nur gelingen, wenn alle sich ein wenig einbringen und das hat ja wunderbar
funktioniert.
Gegen 14.00 Uhr wurde dann zum Aufbruch aufgerufen und schon bald waren wir
wieder auf dem Wasser. Der zweite Teil war ein wenig anstrengender, weil wir
jetzt mehr Gegenwind hatten und die Strömung wegen des Weserwehrs weniger
wurde. Es gab jetzt einige schöne Wellen, gradezu ein wenig Seegang. So
kam wenigstens keine Langeweile auf. Zwischendurch sorgte das Wetter für
Unterhaltung, nicht mit Regen, den bekamen ja die Bremer ab, sondern mit dramatischem
Wolkenspiel und schönen Regenbögen.
Nachdem wir die Autobahnbrücke passiert hatten, rief ich bei der Hemelinger
Schleuse an und bekam die Zusage zur Schleusung. Gegen 15.45 erreichten wir
die Schleuse. Der letzte Abschnitt hatte doch länger gedauert als gedacht.
Gleich als wir die Schleuse erreichten, schaltete die Schleuse auf "grün"
und wir konnten einfahren. Dank an den Schleusenmeister. Die große Schleuse
ist immer wieder beeindruckend. Die Sportbootschleuse ist um diese Jahreszeit
geschlossen und mit den drei 10er-Canadiern umzutragen ist recht problematisch.
Noch bei gutem Licht erreichten wir den BKW und konnten die Boote an Land bringen.
Im Vereinsheim gab es erst mal Kaffee zum aufwärmen, danach mussten die
Anhänger aus Achim geholt werden und der geliehene Canadier zum WSV Fink
zurückgebracht werden.
Ich danke allen die bei der Organisation geholfen haben, insbesondere Detlev
und Bernd.
Siegmund Schneider

Startvorbereitungen

Gleich geht's los

Das obligatorische Gruppenfoto (die beiden Fotografen fehlen)

Und los geht's, hier noch mit Schwung, wie man sieht

Ich bin nicht so dick, die Schwimmweste trägt so auf!

Strände an der Weser

Der erste Regenbogen

Kuchen futtern

Ein Multifunktionstool: Hände wärmen und Glühwein
zubereiten

Ralf serviert Kinderpusch

Der Glühwein ist fertig

Gruppenbild mit Canadiern

Noch ein Regenbogen

Kurz vor der Hemelinger Schleuse

So richtig schlimm war es anscheinend nicht

In der Schleuse